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Dominic Raacke verzichtet auf Social Media: „Das will ich alles gar nicht wissen“

Stern ·
Dominic Raacke verzichtet auf Social Media: „Das will ich alles gar nicht wissen“

Der frühere „Tatort"-Kommissar Dominic Raacke hat sich von Instagram verabschiedet.

Warum und wie, verrät er im Interview.

Schauspieler Dominic Raacke (67) hat seinen Instagram-Account 2023 stillgelegt. „Ich bin seit drei Jahren nicht mehr aktiv“, erklärt er im Interview mit spot on news.

Ganz gelöscht hat er das Profil allerdings nicht - „weil ich dachte, vielleicht komme ich irgendwann mal wieder“.

Während der Corona-Pandemie hatte Raacke Instagram noch intensiv genutzt.

Der frühere Berliner „Tatort"-Star (1999-2014) ließ seine Follower damals regelmäßig an seinem Alltag teilhaben und zeigte etwa, wie er Vogelhäuschen baute, Bilder aufhängte, kochte oder im Garten arbeitete.

Rückblickend führt er seine damalige Social-Media-Aktivität auch auf die besondere Situation zurück: „Ich glaube, das war Teil dieses Wahnsinns des Abgeschlossenseins und nicht zuletzt der Drang des Schauspielers, sich trotz Kontaktsperre noch zu zeigen.“ Irgendwann änderte sich jedoch sein Blick auf die sozialen Medien. „Dann habe ich das alles rausgenommen, weil es mir doch zu privat war und mir klar wurde: Ich will das alles gar nicht mehr.“ „Das will ich alles gar nicht wissen“ Dabei geht es Raacke nicht nur um die eigene Präsenz im Netz.

Auch die permanente Teilhabe am Privatleben anderer Menschen empfindet er als belastend. „Ich will auch nicht alles über die anderen Menschen wissen.“ Viele Kolleginnen und Kollegen seien weiterhin auf Social Media aktiv.

Dadurch erfahre man ständig, was sie beschäftigt: „Dann sehe und höre ich, was der oder die alles macht, sich bei ihrer Oma bedankt oder dankbar ist, dass der Hund noch lebt, und dass er oder sie jetzt immer Karottensaft trinkt.“ Seine Reaktion darauf ist eindeutig: „Da wird's mir dann zu viel.

Das will ich alles gar nicht wissen.“ Besonders befremdlich findet er, dass diese digitale Nähe offenbar nicht automatisch zu mehr echter Nähe führt.

Man sehe, was jemand macht, like oder kommentiere es - und treffe die Person später vielleicht persönlich, ohne darüber zu sprechen. „Das ist eine ganz seltsame Geschichte - fast wie jemandem heimlich beim Leben zuzuschauen, irgendwie gruselig.“ Der Trick mit dem Handy Doch wie schafft man es, sich diesem Sog zu entziehen? Raackes Methode ist denkbar simpel. „Der Trick ist, die Social Media Apps auf dem Handy ganz nach hinten zu schieben, sodass man nicht ständig erinnert wird und doch mal schnell draufguckt.“ Bei ihm habe das „super geklappt“.

Inzwischen brauche er Social Media überhaupt nicht mehr.

Ganz kategorisch schließt er eine Rückkehr allerdings nicht aus: „Aber who knows - vielleicht kommt irgendwann der Moment, in dem ich sage: Jetzt bin ich wieder da.“ Für sein tägliches Sportprogramm macht er eine Ausnahme Ein digitales Ritual hat Raacke dennoch beibehalten: YouTube .

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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