"Bereit, Arbeit fortzusetzen": Schwesig will Gespräche mit Linken und Grünen führen
In Mecklenburg-Vorpommern fehlt SPD und Linkspartei die nötige Mehrheit für die Fortsetzung ihrer Arbeit als Regierung des Bundeslandes. Ministerpräsidentin Schwesig will deshalb einen weiteren Partner ins Boot holen.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig will nach der Landtagswahl in ihrem Bundesland mit Grünen und Linken über ein Regierungsbündnis sprechen. Das sagte die SPD-Politikerin nach Gremiensitzungen in der Parteizentrale in Berlin. Am Abend würden die Parteigremien tagen, und sie werde diesen vorschlagen, mit Linken und Grünen Gespräche zu führen. Bisher regierten SPD und Linke in einer Zweierkoalition. Dieses Bündnis hat im neuen Landtag keine Mehrheit mehr.
Die AfD wurde stärkste Kraft in Mecklenburg-Vorpommern. Schwesig hatte aber bereits am Wahlabend ihren Anspruch auf das Amt der Ministerpräsidentin unterstrichen. Sie sehe die 35,5 Prozent für die SPD als Auftrag der Wählerinnen und Wähler, "eine demokratische, stabile Regierung" zu bilden, so Schwesig. "Die Mehrheit hat sich für demokratische Parteien entschieden. Deshalb stehe ich bereit, die Arbeit fortzusetzen." Das wollten auch 60 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in dem Bundesland.
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