In der Badesaison: Etwas mehr Badetote: Wer besonders gefährdet ist - und wo
Rettungskräfte haben Hunderte aus dem Wasser gerettet.
Bei fast drei Dutzend Menschen kam ihre Hilfe aber zu spät.
Wer vor allem betroffen ist.
Der baden-württembergische „Jahrhundertsommer“ hat die Bilanz der Badetoten nicht in die Höhe getrieben: Trotz anhaltender Hitze ist die Zahl der Menschen, die in Seen, Flüssen oder Schwimmbädern ertranken, nur sehr leicht gestiegen.
Zwischen Anfang Mai und dem Ende der Sommerferien (Stand: 15.
September) kamen 26 Menschen ums Leben - zwei mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte.
Besonders der Juni forderte viele Opfer: Während im vergangenen Jahr 7 Badende in diesem Monat starben, waren es 2026 insgesamt 13 - fast doppelt so viele.
Vor allem junge Menschen gefährdet - und Männer Noch deutlich mehr Menschen wären im Sommer wohl ertrunken, wenn nicht Rettungskräfte und auch Badegäste rechtzeitig geholfen hätten, wie DLRG -Präsidentin Ute Vogt sagte. „Allein unsere Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer befreiten erneut Hunderte Personen aus Lebensgefahr im Wasser“, sagte sie - und betonte, das werde auch künftig so sein, schließlich steige die Zahl junger Menschen in der Nachwuchsausbildung.
Jeder zusätzliche Rettungsschwimmer mache „Deutschlands Gewässer ein Stück sicherer“.
Immerhin 14 Todesfälle entfielen auf Menschen im Alter von über 60 Jahren, das waren 6 mehr als im Vorjahreszeitraum.
Während die Zahl der Badetoten unter den Senioren deutlich zulegte, ging die der Ertrunkenen im Alter zwischen 31 und 60 Jahren zurück von 14 auf 8.
Besonders gefährlich waren - nicht zum ersten Mal - Seen und Teiche: Dort starben die meisten Menschen (19).
Aber auch Flüsse und Bäche stellen mit vielen Todesfällen (9) eine Gefahr für Badende dar.
Drei Menschen verloren in Schwimmbädern ihr Leben.
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