Gesundheit: Patient mit Flughafen-Malaria in Frankfurt gestorben
In Frankfurt gibt es nun drei Malaria-Tote.
Ein Anwohner der Gegend um den Flughafen starb an der Infektion, wie die Stadt mitteilte.
Er soll sich durch eine eingeschleppte Mücke infiziert haben.
Eine in Frankfurt am Main an Malaria erkrankte Person ist nach Angaben der Stadt gestorben.
Sie wohnte demnach im Stadtteil Schwanheim, der nahe am Flughafen liegt.
Am Dienstag hatte die Stadt von zwei Malaria-Fällen in dem Stadtteil berichtet.
Damit gibt es in diesem Jahr nun bereits drei Malaria-Tote im Kontext des Flugverkehrs in Frankfurt.
Im Sommer hatten sich sechs Mitarbeiter des Flughafen-Betreibers Fraport mit der Krankheit infiziert, zwei starben.
Das Gesundheitsamt der Stadt und die Universitätsmedizin Frankfurt sprachen den Angehörigen des neu verstorbenen Patienten ihr Mitgefühl aus.
Die beiden betroffenen Personen infizierten sich nach Einschätzung des Gesundheitsamts über eine Anopheles-Mücke, die in einem Flugzeug nach Frankfurt gelangte.
Das Amt geht also von einer sogenannten Flughafen- Malaria aus.
Es handele sich um die gefährliche Malaria-Form Malaria tropica.
Beide Personen hatten zuvor kein Malaria-Gebiet bereist und nicht am Flughafen gearbeitet, hieß es.
Ob es sich bei ihnen um Männer oder Frauen handelt, wurde nicht bekanntgegeben.
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