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Südamerika: Illegale Goldmine in Kolumbien eingestürzt – mindestens 14 Tote

Stern ·
Südamerika: Illegale Goldmine in Kolumbien eingestürzt – mindestens 14 Tote

In Kolumbien kommt es immer wieder zu tödlichen Grubenunglücken.

Grund sind fehlende Genehmigungen und Sicherheitsmaßnahmen.

Erst im August hatte es einen Vorfall gegeben.

Bei einem Erdrutsch in einer Goldmine im Südwesten Kolumbiens sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen.

Das Unglück ereignete sich am Montag in einem ländlichen Gebiet der Gemeinde Santa Bárbara de Iscuandé an der Pazifikküste des Departements Nariño, wie die Regionalregierung mitteilte.

Mindestens sieben Menschen seien zudem verletzt worden, sagte der Sekretär für Frieden und Menschenrechte des Departements, Álex González, dem Sender Caracol.

Nach Angaben örtlicher Medien arbeiteten zum Zeitpunkt des Einsturzes mehr als 40 Menschen in der Mine.

Die genaue Ursache des Erdrutsches war zunächst unklar.

González verwies jedoch auf die generell mangelnde Regulierung des Bergbaus im kolumbianischen Pazifik.

Im August waren bei einem ähnlichen Unglück in derselben Provinz 13 Menschen ums Leben gekommen.

Gold in Kolumbien häufig illegal abgebaut Der Goldabbau ist in Kolumbien für viele Menschen eine wichtige Einkommensquelle.

Zugleich wird das Edelmetall häufig ohne die erforderlichen Genehmigungen und mangelnder Sicherheitsvorkehrungen häufig zu tödlichen Unfällen kommt.

Laut einem Bericht der Regierung und des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung waren 2025 drei Viertel der erfassten Flächen, auf denen Gold aus Flussablagerungen gewonnen wurde, nicht für derlei Zwecke freigegeben.

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