Umstrittene Neuanschaffung: US-Senatoren fordern von ICE Verzicht auf Elektroschock-Handschuhe
Sie können laut Hersteller "Effekte verstärken, die zum plötzlichen Tod führen können": Elektroschock-Handschuhe sollen Mitarbeitern der Einwanderungsbehörde ICE bei ihren Einsätzen helfen. Jetzt positionieren sich Kongressabgeordnete gegen den geplanten Kauf.
Mehrere Senatoren haben die US-Einwanderungsbehörde ICE dazu aufgefordert, vom beabsichtigten Kauf von Elektroschock-Handschuhen abzurücken. Die unverhältnismäßige Gewalt in Los Angeles, Minneapolis, Houston und anderen Orten nähre erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der Behörde, ein neues Instrument sicher einzusetzen, das Amerikanern Schaden zufügen könnte, heißt es in einem Brief von gut einem Dutzend demokratischer Politiker an den amtierenden ICE-Chef David Venturella.
Die Behörde war mit dem geplanten Kauf von Elektroschock-Handschuhen des Typs CT-G5 in die Schlagzeilen gerückt. Für den Kauf sind laut einer Bekanntmachung des Heimatschutzministeriums 10 bis 20 Millionen US-Dollar eingeplant, bis Ende März 2027 solle die Anschaffung abgeschlossen sein. Die Handschuhe sind auch umstritten, weil sie nach Herstellerangaben "Effekte verstärken, die zum plötzlichen Tod führen können".
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.