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morgenstern: Ok, Doomer

Stern ·
morgenstern: Ok, Doomer

Künstliche Intelligenz könnte die Menschheit auslöschen, warnen selbst die Tech-Bosse.

Haben sie ihr Gewissen wiedergefunden – oder geht es auch um etwas anderes? Die Lage am Morgen.

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, als ich gestern kurz ChatGPT – oder „Chatty“, wie man unter dem Jungvolk sagt – gefragt habe, ob es mir gute Cafés in meiner Umgebung empfehlen könne, hatte ich schon wieder ein schlechtes Gewissen.

Jetzt arbeite ich auch noch an unserem eigenen Untergang mit! Beschämt habe ich das Chatfenster wieder geschlossen.

Künstliche Intelligenz könnte schon in wenigen Jahren zur Auslöschung der Menschheit führen.

Diese schrille Warnung geht gerade durch die Welt.

Es klingt ja auch einigermaßen beängstigend, nicht zuletzt weil wir durch die Filme wie „Terminator“ eine relativ konkrete Vorstellung haben, wie so etwas aussieht.

Nach Pandemie und Kriegen jetzt auch noch eine Roboter-Revolution? Ich sage Ihnen, wie es ist: gar keinen Bock darauf.

Wann schlägt die künstliche Intelligenz die menschliche? Auslöser der Debatte war der KI-Forscher Jacob Coxon.

Er arbeitete bei dem ChatGPT-Mutterunternehmen OpenAI und Anthropic, der Firma hinter dem Chatbot Claude.

Vergangene Woche kündigte er und postete auf Social Media eine eindringliche Warnung: „Die Menschen, die KI entwickeln, sind fest davon überzeugt, dass sie uns alle bis zum Ende dieses Jahrzehnts auslöschen könnte.“ Die großen KI-Unternehmen wüssten das, täten aber nichts dagegen.

Jedenfalls bisher.

Am Wochenende veröffentlichte Anthropic-Chef Dario Amodei einen über 3000 Wörter langen Essay, in dem er für eine Pause in der KI-Entwicklung plädierte, um Sicherheitsstandards zu entwickeln.

Und plötzlich schien der Kapitalismus besiegt: Seine beiden größten Konkurrenten, OpenAI-Chef Sam Altman und Elon Musk, stimmten ihm zu.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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