Unterhaltung: Die Magie hinter der Magie: Besuch bei den Ehrlich Brothers
Was haben ein Riesenroboter, eine Popcorn-Maschine und unzählige Schrauben gemeinsam? Sie gehören zur Werkstatt eines Zauberkünstler-Duos.
Ein Besuch zeigt, wie viel Handwerk hinter Hokuspokus steckt.
Zauberwerkstatt, das klingt natürlich toll - irgendwie nach Harry Potter, nach brodelnden Zaubertränken, geheimnisvollen Zutaten und Dingen, die sich von selbst in Luft auflösen.
In der Werkstatt der Ehrlich Brothers , tatsächlich als „Zauberwerkstatt“ betitelt, geht es allerdings erst einmal ziemlich handfest zu: Überall liegen Schrauben, Rohre und Werkzeug.
Es riecht nach Metall und Menschen, die anpacken.
Andreas und Chris Ehrlich, die beiden Brüder, fühlen sich hier sichtlich zu Hause, das merkt man rasch.
Schwups, schon hat Andreas ein Schleifgerät in der Hand, Funken fliegen.
Nebenbei fliegt auch noch ein Seitenhieb in Richtung von Bruder Chris - die Ecke in der Werkstatt ist etwas unübersichtlich. „Was mein Bruder manchmal vergisst, ist das Aufräumen.“ Andreas und Chris Ehrlich gelten als bekanntestes Zauberkünstler-Duo Deutschlands.
Mit ihren Shows füllen sie große Hallen.
Dass Tausende Menschen dort staunen, hat allerdings mit ziemlich viel Handarbeit zu tun.
In Bünde im Kreis Herford, am wirklich äußersten Rand von Nordrhein-Westfalen, unterhalten die Brüder ihre „Zauberwerkstatt“.
Hier werden die Illusionen ausgetüftelt, gebaut, getestet.
Hogwarts, gewissermaßen.
Nur eben in Ostwestfalen.
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