Kindertagesstätten: In vier Bezirken fehlen weiter Kitaplätze
Auch wenn es berlinweit weniger Kinder gibt, bleibt der Bedarf an Kitaplätzen hoch.
Das hat verschiedene Gründe.
Die Planung für die kommenden Jahre soll das berücksichtigen.
Die Zahl der Kinder im Kita-Alter in Berlin geht insgesamt zurück.
Dennoch gibt es in Teilen der Stadt weiterhin Bedarf an zusätzlichen Kitaplätzen.
Darauf hat Bildungs- und Familiensenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) nach der jüngsten Senatssitzung hingewiesen.
Das gilt insbesondere in den Bezirken Spandau, Neukölln, Treptow-Köpenick und Marzahn-Hellersdorf.
Günther-Wünsch begründete das damit, dass dort in den vergangenen Jahren stark gebaut worden sei und in die neuen Quartiere Familien mit Bedarf an Kitaplätzen gezogen seien.
In den meisten Regionen Berlins sei das Angebot an Betreuungsplätzen aber ausreichend.
Das ist auch eine Folge des demografischen Wandels, der sich in den kommenden Jahren fortsetzt.
So gab es Ende 2025 berlinweit rund 237.400 Kinder im Alter unter sieben Jahren.
Das waren 23.400 weniger als 2022.
Bis 2030 ist nach der aktuellen Bevölkerungsprognose von einem weiteren Rückgang auf 235.300 Kinder unter sieben Jahren auszugehen.
Senat will Lücken beim Platzangebot schließen Einen flächendeckenden Bedarf an zusätzlichen Kitaplätzen gibt es daher nicht mehr.
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