Prisoner 951: Wenn Menschen zu Schach-Figuren werden
Packender Nachschub für den Serien-Donnerstag: Die vierteilige Miniserie entfaltet ein auf wahren Ereignissen basierendes Familiendrama mit Zügen eines internationalen Politthrillers.
Es geht um die sechsjährige Geiselhaft der britisch-iranischen Staatsbürgerin Nazanin Zaghari-Ratcliffe im Iran.
Die neue ARTE-Serie "Prisoner 951" beginnt mit einer Flughafenszene, die harmloser und alltäglicher nicht wirken könnte.
In Teheran im April 2016 befindet sich Nazanin Zaghari-Ratcliffe zusammen mit ihrer kleinen Tochter Gabriella eigentlich auf den planmäßigen Heimweg nach London.
Doch am Flughafen wird sie plötzlich vom Sicherheitspersonal aufgehalten.
Angeblich gibt es ein "Problem" mit ihrem Reisepass.
Gabriella wird ihr von den Beamten entrissen – und Nazanin verschwindet.
Quälender Kampf gegen das öffentliche Verdrängen In London erfährt ihr Ehemann Richard (Star-Schauspieler Joseph Fiennes) von der Verzögerung im Reiseablauf.
Noch glaubt er an ein Missverständnis.
Doch die Tage vergehen ohne Nachricht.
Dann stellt sich heraus: Nazanin wird der Spionage beschuldigt, in Einzelhaft gesteckt und Hunderte Kilometer entfernt in ein abgelegenes Gefängnis verlegt.
Dort konfrontiert man die zunehmend verzweifelte Mutter mit brutalen Verhören und schneidet sie von allen Kontaktmöglichkeiten ab.
Die Isolation ist zermürbend.
Richard beginnt zu recherchieren, kontaktiert Behörden und andere betroffene Familien.
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