Er starb mit 60 - Traditionsklub trauert um Aufstiegstorwart
Große Trauer bei einem ostdeutschen Traditionsverein. Der FSV Zwickau, derzeit in der Regionalliga Nordost, musste sich vom früheren Torwart Jens Trötschel verabschieden, der im Alter von erst 60 Jahren verstarb. „Wir sagen Danke für Deinen Einsatz im Zwickauer Tor“, so der FSV in seiner Anteilnahme.
Trötschel stand in insgesamt 48 Pflichtspielen für die damalige BSG Sachsenring Zwickau, dem Vorgänger des FSV, zwischen den Pfosten. 1988 sorgte er als Stammtorwart dafür, dass die Zwickauer in die DDR-Oberliga zurückkehrten. Bevor er nach Zwickau kam, spielte er für die BSG Aktivist Schwarze Pumpe – dort auch unter Trainer Gerd Schädlich. Eine Knieverletzung zwang ihn später, seine Laufbahn zu beenden.
Trötschel wurde in Leipzig geboren, spielte im Nachwuchs von PCK Schwedt und von Vorwärts Frankfurt(Oder), mit dessen Junioren er auch DDR-Meister wurde. Jürgen Croy, die Zwickauer-Torwartlegende, bezeichnete er dabei immer als sein Vorbild. Nach der Wende zog es Trötschel in den Süden des Landes, zuletzt gab er sein Wissen und seine Erfahrung als Torwart- und Nachwuchstrainer bei der TSG Altusried/ Krugzell (Oberallgäu) weiter.
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