Sogar Konkurrenten begeistert: So brachte der Porsche Boxster nach dem Tiefpunkt die Rettung
Diese Erfolgsstory ist dem ewigen Elfer zu verdanken: Vor 30 Jahren sprintete Porsche mit dem Mittelmotor-Roadster Boxster (986) aus der Krise in die Profitabilität. Möglich machten das kostengünstige "Carry-over-Parts" vom 911. Trotz der Gleichteile wurde der Boxster zu einem der populärsten Roadster aller Zeiten.
Kommt er oder kommt er nicht, der elektrische Boxster? Den 25. Geburtstag seines Roadster-Bestsellers mit dem namensgebenden Motor feierte Porsche 2021 noch mit einer Jubiläumsedition; jetzt werden die ersten Boxster 30 Jahre alt und als Oldtimer anerkannt, aber die Zukunft des Zweisitzers scheint in Zeiten von Verlusten und Stellenabbau unklar. Dabei genügt ein Blick in den Rückspiegel, um zu sehen, mit welcher Dynamik der "Ur-Boxster" (Typ 986) den Sportwagenbauer 1996 aus wirtschaftlicher dramatischer Zeit beschleunigte.
Obwohl Alfa Spider, BMW Z3 oder Mercedes SLK damals ebenfalls das Roadstersegment aufmischten, gelang es Zuffenhausen, mit dem Boxster als preiswertestem Porsche-Modell in einer eigenen Liga zu fahren. Der Mix aus Mittelmotor-Layout, verlässlichem Sechszylinder-Boxer und einer preislichen Positionierung zwischen dem Wettbewerb und der Markenikone 911 machte den Boxster begehrlich.
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