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Frankreich: Archäologen entdecken gallischen Wall – Hinweise auf Ursprung von Paris?

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Frankreich: Archäologen entdecken gallischen Wall – Hinweise auf Ursprung von Paris?

Unter einem Pariser Krankenhaus entdecken Archäologen einen jahrhundertealten Gang.

Was verrät der spektakuläre Fund über die Ursprünge der französischen Hauptstadt? Im Zentrum von Paris haben Archäologen einen rund 20 Meter langen Wall aus Stein und Holz entdeckt.

Konkret liegt er unter dem Hôtel-Dieu, einem historischen Krankenhaus auf der Île de la Cité nahe der Kathedrale Notre-Dame.

Die Entdeckung könnte neue Details über die Entstehung von Frankreichs Hauptstadt liefern.

Der Fund aus der Zeit der Gallier könnte zu Lutetia, der gallischen Siedlung auf dem Gebiet des heutigen Paris gehört haben.

Diese erwähnt Julius Cäsar in seinem Bericht über die Eroberung der Stadt im Jahr 52 vor Christus.

Was der Wall über Paris verrät Bislang war nicht eindeutig geklärt, wo das gallische Lutetia lag – und damit, wo die Wurzeln des späteren Paris zu suchen sind.

Das gallische Lutetia ist vor allem aus den Schriften Julius Cäsars bekannt.

Er beschrieb eine Siedlung auf einer Insel in einer Schleife der Seine, die über Brücken erreichbar war.

Das könnte zur Île de la Cité passen.

Archäologische Funde in Nanterre westlich von Paris hatten jedoch auch diese Gegend als möglichen Standort des gallischen Lutetia ins Spiel gebracht.

Nun könnte der neue Fund Bewegung in das alte Rätsel bringen.

Denn der Wall passt nicht nur geografisch ins Bild.

An der Mauer wurden auch Spuren eines Brandes entdeckt.

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