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Kultur

Staatsempfang in München: Emirate wollen zehn Milliarden Euro in Bayern investieren

Stern ·
Staatsempfang in München: Emirate wollen zehn Milliarden Euro in Bayern investieren

Erstmals besucht ein Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate Deutschland.

Und Bayern erhält Milliarden-Investitionen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wollen zehn Milliarden Euro in Bayern investieren.

Ein entsprechendes Abkommen über die Extra-Investitionen für Bayern sei unterzeichnet worden, teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einem Treffen mit dem emiratischen Präsidenten Mohammed bin Sajid in München mit.

Das Geld soll unter anderem in Zukunftsbranchen wie Luft- und Raumfahrt, künstliche Intelligenz oder Verteidigung fließen. „Das bringt Cash, das bringt Aufträge, das bringt natürlich auch wirtschaftliches Wachstum“.

Dementsprechend erhofft sich der CSU-Politiker einen zusätzlichen „Schub für die bayerische Wirtschaft“.

Söder : „Guter Tag für Bayern“ „Der Besuch aus den Vereinigten Arabischen Emiraten , den darf man vielleicht schon ein Stück historisch nennen“, sagte der CSU-Chef.

Heute sei ein guter Tag für Bayern und die internationalen Beziehungen.

Söder will wahrscheinlich noch in diesem Jahr in die Vereinigten Arabischen Emirate und den arabischen Raum reisen.

Er habe eine „Gegeneinladung erhalten“, kündigte er am Rande des Staatsbesuchs an.

Ziel der Reise sei, dort die Wirtschaftsbeziehungen „deutlich auszubauen“.

Eine ursprünglich schon für April 2022 geplante Reise in die Golf-Region musste Söder absagen, weil er damals positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

Erster Staatsbesuch eines VAE-Präsidenten in Deutschland Söder begrüßte Mohammed bin Sajid mit Ehrenformation der bayerischen Polizei und rotem Teppich im Kaiserhof in der Münchner Residenz.

Die bayerisch-emiratisch Harmonie erstreckte sich bis auf den Fußboden: Söder und der Staatsgast trugen offensichtlich das gleiche Sportschuhmodell.

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