Hilfe bei Herzstillstand: Wiederbelebung rettet Leben - Rekordversuch in Bielefeld
Sieben Tage nonstop Reanimation: In Bielefeld startet ein Weltrekordversuch, um auf die Bedeutung schneller Hilfe bei Herzstillstand aufmerksam zu machen.
Vor allem Schulklassen sollen mitmachen.
Sieben Tage und sieben Nächte Wiederbelebung ohne Pause: Während der landesweiten Woche der Wiederbelebung will sich das Franziskus Hospital in Bielefeld einen Weltrekord holen.
Eine ganze Woche lang sollen Schulklassen, Vereine, Bürger und medizinische Teams eine Reanimationspuppe nonstop wiederbeleben.
Mit der Aktion will die Klinik auf die Bedeutung einer schnellen Wiederbelebung durch medizinische Laien hinweisen.
In ganz Nordrhein-Westfalen finden in den kommenden Tagen Aktionen rund um das Thema statt.
Mit der Aktionswoche wollen Mediziner und Politiker Menschen die Angst davor nehmen, im Notfall sofort mit einer Herzdruckmassage zu beginnen.
Denn jede Minute ohne Wiederbelebung senkt die Überlebenschancen der betroffenen Patienten deutlich.
Wüst : „Jeder kann zum Lebensretter werden“ „Im Notfall zählt jede Sekunde - und jeder kann zum Lebensretter werden“, betonte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). „Entscheidend ist, zu wissen, was zu tun ist - und den Mut zu haben, zu handeln.“ Deshalb sei es so wichtig, dass möglichst viele Menschen um die Bedeutung einer schnellen Wiederbelebung wissen. „Genau deshalb lernen Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen seit diesem Schuljahr verpflichtend in der Schule, wie sie im medizinischen Notfall richtig handeln und Leben retten können.
Solche Kompetenzen weiterzugeben, ist Teil unseres Bildungs- und Erziehungsauftrags“, betonte Wüst.
Wiederbelebung wird Pflichtthema in den Schulen Seit diesem Schuljahr ist Wiederbelebung ein verpflichtender Inhalt des Unterrichts an den Schulen in NRW .
Das Thema ist mit einem Umfang von 90 Minuten in den Klassen sieben bis neun vorgesehen.
Alle Schüler sollen mit dem lebensrettenden Schema „Prüfen - Rufen - Drücken“ vertraut gemacht werden. „Unser Konzept soll dafür sorgen, dass sehr viele Schülerinnen und Schüler künftig wissen, was in lebensbedrohlichen Situationen zu tun ist“, sagte NRW-Schulministerin Dorothee Feller (CDU).
Aktionen zur Wiederbelebung in ganz NRW Im Rahmen der Woche finden überall in Nordrhein-Westfalen Wiederbelebungs-Aktionen statt.
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