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Kultur

Niedrigwasser: Spree verliert Wasser: Behörden greifen stärker ein

Stern ·
Niedrigwasser: Spree verliert Wasser: Behörden greifen stärker ein

Die Spree im südlichen Brandenburg hat zu wenig Wasser: Behörden reagieren mit stärkeren Eingriffen in die Wasserverteilung.

Angesichts der angespannten Lage wegen des Niedrigwassers der Spree im Süden Brandenburgs versuchen die Behörden, möglichst viel Wasser im Flusssystem zu halten.

Ausbleibender Regen und Hitze hätten die Lage verschärft, teilte das Landesumweltministerium in Potsdam mit.

Auch in Speichern seien zu wenige Wasserreserven.

Daher sei die zweite Phase eines Konzepts zur Niederwasserbewirtschaftung ausgerufen worden, hieß es in der Ministeriums-Mitteilung. „Die erforderlichen Mindestabflüsse können in der Spree nicht mehr gehalten werden und die fehlenden Wasserreserven in den Speichern erfordern zusätzliche Maßnahmen zur Abflussstabilisierung im mittleren Spreegebiet.“ Deshalb werden etwa Ausleitungen aus der Spree verringert.

Einzelne Schleusen im Unterspreewald sollen geschlossen werden.

Es werde damit begonnen, „schrittweise und behutsam“ die Wasserstände der Staugürtel zu senken.

Diese Anlagen sind im verzweigten Wassersystem des Spreewalds auch für die Sicherung der Kahnfahrten wichtig.

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