Umgang mit der Afd: Wir brauchen eine intelligente Brandmauer
Als vor einiger Zeit unser zweiter Sohn in die Kita kam, wurden wir im Vorgespräch darüber unterrichtet, wie wichtig es sei, dass er früh lerne, Grenzen zu ziehen. „Kann er schon ‚stopp‘ sagen?“, fragte die Erzieherin.
In unserer Gesellschaft gilt wohl die Grenzziehung als wichtige Grundkompetenz.
Gegenwärtig zeigt sich das in der Diskussion, wo die Grenze im Umgang mit AfD-Vertretern und Menschen aus ihrem Umfeld verläuft.
Nicht dass die Frage an sich keine Berechtigung hätte.
Doch wieso investieren wir eigentlich so viel Energie in Überlegungen, mit wem wir nicht reden sollen – und weniger darüber, mit wem wir reden können?
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