Finales Duell: Schwesig vs. Holm: Im Norden stellt nicht die AfD den Medienprofi
In Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich AfD-Ministerpräsidentenkandidat Holm als bürgerlich-harmlose Alternative. Im letzten TV-Duell gegen Amtsinhaberin Schwesig zeigt sich: Aus AfD-Sicht ist der Bewerber eher zu harmlos gegen eine mit allen Ostsee-Wassern gewaschene Landesmutter.
Schweinswale und Zwergseeschwalben, Warzenbeißer und Bienenwolf. "Noch nie war die Aufmerksamkeit bei einer Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern so groß", begrüßt NDR-Moderatorin Susanne Stichler zum finalen Wahlduell zwischen Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und AfD-Herausforderer Leif-Erik Holm. Dennoch zeigt ihr Sender zur Primetime erstmal eine Dokumentation über die Tierwelt in der Lübecker Bucht. Dabei kann der um 21 Uhr startende politische Showdown durchaus mithalten mit den Aufnahmen von aufeinander krachenden Dammwild-Geweihen: Die Sozialdemokratin und der AfD-Ministerpräsidentenkandidat schenken sich über 60 Minuten Debatte nichts.
Schwesig treibt für den so wichtigen TV-Auftritt ihr markentypisches Rot auf die Spitze. Blazer, Bluse, Hose, Schuhe: alles in Rot. Holm kommt im leichten, hellblauen Sommeranzug und weiß "die Frau gegen Blau" neben sich - so der Slogan von Schwesigs Kampagne. Dass SPD und AfD laut Umfragen beide am Sonntag stärkste Kraft werden können, ist für Schwesig Lohn einer aufwendigen, Monate währenden Aufholjagd. Für Holm ist dieser Trend eher ernüchternd, doch das Rennen offen: "Ich denke, es werden viel mehr Menschen zur Wahl gehen, als wir glauben", sagt der Bundestagsabgeordnete Holm. "Das haben wir in Sachsen-Anhalt ja schon erlebt."
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.