Zug entgleist in Frankreich - über 40 Verletzte
In der französischen Normandie ist ein Zug entgleist. Einsatzkräfte versorgen zahlreiche Verletzte. Die Ermittlungen dauern an, die Polizei vermutet eine vorsätzliche Tat.
Ein Teil eines Regionalzugs mit rund 180 Passagieren an Bord ist am Abend auf der Strecke zwischen Rouen und Caen im Nordwesten von Frankreich entgleist. Ein Waggon kippte demnach um, vier weitere Wagen sprangen aus den Schienen. Dabei wurden mindestens 44 Menschen verletzt, darunter eine Frau schwer, wie der Fernsehsender BFMTV unter Berufung auf den Präfekten berichtete.
Aus Ermittlerkreisen heißt es, dass man aktuell von Sabotage ausgehe. Auf der Strecke sei ein Schienenteil gefunden worden, was auf eine vorsätzliche Tat hindeute. Das berichten die Nachrichtenagentur AFP und französische Medien.
Der Unfall ereignete sich am Freitagabend. Zahlreiche Rettungskräfte waren am Unfallort im Einsatz. Vorrang habe "zunächst die Betreuung der Reisenden und anschließend die Wiederherstellung des Verkehrsbetriebs", teilte das Bahnunternehmen SNCF Réseau der Nachrichtenagentur AFP mit.
Der Verkehr auf der Strecke sei unterbrochen, "die Stromversorgung wurde abgeschaltet, um den Rettungseinsatz zu ermöglichen", teilte das Bahnunternehmen mit.
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