Zwei Tote, drei Verletzte: Gewalt im Westjordanland nimmt weiter zu
Seit Beginn des Gaza-Krieges verschärft sich die Lage im besetzten Westjordanland. Mehrere Vorfälle in kurzer Zeit machen deutlich, wie angespannt die Situation ist. Vor dem höchsten jüdischen Feiertag wächst die Sorge vor einer weiteren Eskalation.
Kurz vor Beginn des höchsten jüdischen Feiertags Jom Kippur eskaliert die Gewalt im Westjordanland. Ein mutmaßlich palästinensischer Täter schoss offiziellen israelischen Angaben zufolge aus einem Auto heraus auf israelische Siedler. Kurz darauf wurde er demnach von einem Soldaten angeschossen und floh verletzt vom Tatort. Später wurde er in einer Klinik festgenommen, teilte das Militär mit.
Israelische Streitkräfte teilten zudem mit, Soldaten hätten einen Palästinenser getötet, der versucht habe, sie mit einem Auto zu rammen. Auch kam laut Polizei ein Israeli durch Schüsse ums Leben. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete unterdessen zwei verletzte Palästinenser nach einem Siedlerangriff im Westjordanland. Ein Mann sei am Kopf durch einen Stein verletzt worden, ein weiterer habe eine Stichwunde im Bein erlitten.
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