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Kultur

Länderranking: Schleswig-Holstein auf Platz neun im Bildungsmonitor

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Länderranking: Schleswig-Holstein auf Platz neun im Bildungsmonitor

Schleswig-Holstein erreicht im Bildungsmonitor Platz neun.

Besonders bei Zeiteffizienz und Bildungsarmut schneidet das Land gut ab, es zeigt aber Schwächen in der beruflichen Bildung.

Das Bildungssystem von Schleswig-Holstein hat es im Ländervergleich aus bildungsökonomischer Sicht ins Mittelfeld geschafft.

Im diesjährigen „Bildungsmonitor“ der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) kommt der Norden auf Platz neun.

An der Spitze liegen wie im Vorjahr Sachsen, Bayern und Hamburg.

Schlusslichter sind Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und erneut Bremen.

Bewertung aus bildungsökonomischer Sicht Die vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) durchgeführte Vergleichsstudie untersucht anhand 98 sogenannter Indikatoren die Bildungssysteme der Bundesländer.

So werden etwa die Bildungsausgaben pro Schüler ins Verhältnis zu den Gesamtausgaben öffentlicher Haushalte pro Einwohner gesetzt.

Verglichen werden zudem die Investitionen in Schulen und Hochschulen, der Betreuungsschlüssel in Bildungseinrichtungen, die Klassengrößen, die Schulabbrecherquote oder die Beteiligung an Ganztagsangeboten.

Im Fokus stehe, welchen Beitrag das Bildungssystem leiste, um den Wohlstand zu sichern, Aufstiegsmöglichkeiten für den Einzelnen zu schaffen und Teilhabe zu gewährleisten, heißt es.

Der Norden punktet bei der Zeiteffizienz Schleswig-Holstein punktet der Studie zufolge vor allem bei den Handlungsfeldern Zeiteffizienz und Bildungsarmut.

Dort lande der Norden jeweils auf dem dritten Platz.

So hätten etwa Tests aus dem Jahr 2024 gezeigt, dass beim Thema Bildungsarmut nur ein geringer Anteil der Neuntklässlerinnen und Neuntklässler sowohl in Mathematik als auch in den Naturwissenschaften zur Risikogruppe zu zählen sei - allerdings sei der Wert im Vergleich zur vorangegangenen Untersuchung von 2022 gestiegen.

Verbesserungsbedarf sieht die Studie vor allem in den Bereichen berufliche Bildung (Platz 13), Inputeffizienz (Platz 14) sowie Hochschule und MINT (Platz 15).

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