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Ost-Kracher zwischen Erstem und Drittem - Regionalliga-Stadion platzt aus allen Nähten

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Ost-Kracher zwischen Erstem und Drittem - Regionalliga-Stadion platzt aus allen Nähten

Für Rot-Weiß Erfurt ist die Saison bislang ein Traum: Spitzenreiter der Regionalliga Nordost, drei Punkte Vorsprung und ein Torhunger, der die ganze Liga zittern lässt. Und am Samstag (14.30 Uhr) kommt der Tabellendritte Erzgebirge Aue zum Ost-Kracher.

Es ist ein echtes Spitzenspiel! Die Sachsen reisen als Dritter an, das letzte Duell (2:2) in Liga drei zwischen beiden Klubs ist bereits über zehn Jahre her. Die Neuauflage 2026 ist ein Straßenfeger in Thüringen. Der Hype um RWE ist so gigantisch, dass sogar die Westtribüne geöffnet werden musste.

Mehr als 12000 Fans wollen live dabei sein, wenn der FC Rot-Weiß Erfurt von Coach Fabian Gerber das Spiel als Spitzenreiter bestreitet. Gerber schwärmt: „Das ist ein sehr emotionales Spiel. Abgesehen von den Derbys wird das die meistbesuchte Partie seit 2008 sein. Der Boom in Stadt und Region freut uns riesig. Die Leute wollen uns sehen und unterstützen. Die sportliche Entwicklung ist für alle sichtbar.“

Doch bleibt durch den Ansturm auch finanziell etwas hängen? Gerber wiegelt ab: „Den Aufschwung merkt man überall. Die ganz großen Mehreinnahmen durch die Öffnung der Tribüne entstehen aber nicht, da auch erhebliche Kosten anfallen. Was man aber extrem spürt, ist der Zusammenhalt durch diese Euphorie, auch intern. Das ist die Basis für weiter erfolgreichen Fußball in Erfurt.“

Sportlich darf Gerber auf seine Elf aus dem 2:1 Sieg gegen die Hertha U23 zurückgreifen, auch wenn er wegen der englischen Woche eine Rotation ankündigt. Für Hinata Gonda (Fußverletzung/bereits vier Treffer) kommt das Spiel aber noch zu früh. Zumindest trainiert der Japaner schon wieder individuell.

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