Ballon d'Or: Harry Kane will sich nach Aussagen von Lamine Yamal nicht am »Wahlkampf« beteiligen
Bayern -Torjäger Harry Kane lässt sich im Rennen um den Ballon d’Or nicht zu einem öffentlichen Schlagabtausch mit Lamine Yamal hinreißen. »Jeder hat seine Meinung, jeder hat seine Art, sich auszudrücken«, sagte der Engländer auf Aussagen des 19 Jahre alten Stars des FC Barcelona angesprochen.
Yamal hatte gesagt, der Ballon d’Or solle »an den besten Spieler der Welt gehen« und »nicht an einen Spieler, der 80 Tore geschossen hat«. Dafür gebe es den Preis als Torschützenkönig. Ob er mit der Aussage in Richtung Kane zielt, ist nicht klar. Der 33-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 73 Pflichtspieltreffer, Yamal wettbewerbsübergreifend nur auf 24 Tore.
Beim 7:0 des FC Bayern gegen Union Berlin am Freitagabend knackte Kane in seinem 98. Spiel die 100-Tore-Marke. So schnell war das zuvor keinem Bundesligaprofi gelungen.
Auf wiederholte Nachfragen zu Yamal reagierte Kane nach dem Spiel gelassen: »Wir wissen nicht, was er genau meint.« Yamal sei »ein unglaublicher Spieler« und habe eine großartige Saison gespielt, sagte Kane. Es gebe viele Kandidaten für den Ballon d’Or, darunter Kylian Mbappé , Michael Olise und Rodri. »Darum wird dieses Jahr vielleicht mehr darüber diskutiert«, sagte Kane. Die Verleihung findet am 26. Oktober in seiner Heimatstadt London statt.
15 Min Zur Merkliste hinzufügen Streit über Barcelonas jungen Superstar Lamine Yamal: Wenn die Unschuld stirbt Von Florian Haupt, Barcelona 6 Min Zur Merkliste hinzufügen 6 Min Zur Merkliste hinzufügen Knapper Sieg in Elversberg: Rotieren die Bayern zu viel? Aus Spiesen-Elversberg berichtet Florian Kinast 5 Min Zur Merkliste hinzufügen 5 Min Zur Merkliste hinzufügen Im Gegensatz zu Kane konnte sich Bayerns Sportvorstand Max Eberl einen kleinen Seitenhieb in Richtung Yamal nicht verkneifen: »Es muss ja Wahlkampf gemacht werden. Am besten sind die Spieler, die keinen Wahlkampf brauchen.« Neben Kane sieht Eberl auch Olise im Kandidatenkreis. Der Franzose erzielte gegen Union drei Tore. »Er gehört definitiv für mich zu den besten Fußballern der Welt«, sagte Eberl.
Weltmeister Rodri? Vizeweltmeister Messi? Champions-League-Sieger Dembélé? DER SPIEGEL hat sich die Nominierten für die Wahl zum Weltfußballer genauer angesehen. Die Rangliste sehen Sie hier.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.spiegel.de — der Inhalt gehört Der Spiegel Sport.