Oktoberfest: Erste Besucher stürmen nach Wartezeit das Festgelände
Die 191. Wiesn ist eröffnet – mehr oder weniger. Mit der Öffnung des Festgeländes um kurz nach neun Uhr begann das Münchner Oktoberfest mit einem Wettrennen um Sitzplätze. Im Laufschritt eilten die ersten Besucher zu den Zelten, um sich die begehrten Bänke zu sichern.
Das Festgelände öffnete dieses Jahr mit mehreren Minuten Verzögerung, auch wurde die Menschenmenge am Eingang immer wieder kurz zurückgehalten. Der Ansturm lief dadurch deutlich entzerrter ab, weil nicht alle Wiesn-Fans auf einmal aufs Gelände strömten.
Bier gibt es allerdings noch nicht. Erst nach dem offiziellen Anstich um 12 Uhr dürfen die Maßkrüge mit dem eigens gebrauten Fest gefüllt werden.
Bereits bevor die Tore aufgingen, hatte sich eine lange Schlange gebildet: Zahlreiche Menschen versammelten sich vor dem Haupteingang des weltweit größten Volksfests und warteten ungeduldig auf den Startschuss.
Gegen 7 Uhr reichte die Schlange schon Hunderte Meter vom Einlass am Haupteingang bis zur Ecke Alter Messeplatz. Die Wartezeit überbrückte die Wiesn-Enthusiasten auf unterschiedliche Art und Weise. Hier die letzten Handgriffe für die perfekte Wiesn-Frisur, da noch eine Breze, damit das Bier nicht ganz auf nüchternen Magen getrunken wird.
In der Menge knallten immer wieder die Sektkorken, untermauert von Jubelrufen und Applaus. Die Stimmung war ausgelassen, die Vorfreude kaum zu überhören. Aus der Menge blitzten unter anderem schrille Hüte, Lederhosen aus Plastik und bunte Dirndl hervor.
5 Min Zur Merkliste hinzufügen Upskirting auf dem Oktoberfest: Warum das »Teufelsrad« für Frauen ein gefährlicher Ort ist Von Miriam Khan 4 Min Zur Merkliste hinzufügen 4 Min Zur Merkliste hinzufügen Alles Wichtige zum Oktoberfest 2026: Wie geht Wiesn? Von Bastian Midasch und Veronika Silberg 13 Min Zur Merkliste hinzufügen 13 Min Zur Merkliste hinzufügen Die erste Gruppe in der Schlange hatte sich gestern nach eigenen Angaben um 19 Uhr in Position gebracht, um einen der hart umkämpften Plätze in einem der Zelte zu ergattern. Das Ziel: den Anstich im Schottenhamel mitzuerleben. Ein paar Meter dahinter wurde die nächtliche Wartezeit bis zum Start mit Rettungsdecken, Campingstühlen und Schlafsäcken überbrückt.
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