Bilanz: Mehr als 300.000 Besucher bei Landesgartenschau
Zum Ende der Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis wird die angepeilte Marke von 300.000 Besuchern noch geknackt.
Das Wetter hatte es den Organisatoren in diesem Sommer nicht immer leicht gemacht.
Trotz Dürre und Unwetter gehen die Organisatoren der Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis von rund 300.000 Besuchern aus, die sich die Schau im Eichsfeld angesehen haben.
Gerade in der ersten Hälfte habe das Wetter immer wieder Probleme gemacht, sagte Sprecher René Weißbach. „Wir haben zum Ende hin viel aufgeholt.“ Die Landesgartenschau war am 23.
April eröffnet worden.
Wegen Unwetterwarnungen musste das Gelände mehrmals geräumt werden.
Außerdem verursachte die langwierige Trockenheit in diesem Jahr einen hohen Pflegeaufwand, um die vielen Pflanzen der Schau mit ausreichend Wasser zu versorgen. „Der Bauhof, die gärtnerischen Abteilungen, sind immer am Gießen gewesen“, sagte Weißbach .
Es seien Sprinkleranlagen aufgebaut worden und für die Gäste Sprühdüsen zur Erfrischung bei der teils starken Hitze. „Man musste sich schon einstellen auf die Hitze“, sagte er.
Millionen investiert Insgesamt wurden rund 50 Millionen Euro aus Landes-, Bundes-, EU- und kommunalen Kassen investiert und so Folgeinvestitionen von mehr als 100 Millionen Euro angestoßen.
Auf dem Kernareal der sogenannten Gartenstadt soll ein neues Wohnquartier entstehen, die für die Gartenschau angelegte Infrastruktur mit Wasser-, Abwasser- und Stromleitungen soll erhalten bleiben.
Für die Gartenschau wurde das Flüsschen Ohne in dem neu angelegten Auengarten renaturiert.
Die entstandene Parkanlage bleibt ebenfalls bestehen und wird öffentlich zugänglich - mitsamt Spielplätzen, Lernorten und Skate-Anlage.
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