Straßenverkehrsordnung: Rechtsfahren auf der Autobahn? Nicht mit der 20-Sekunden-Regel
Mittelspurschleicher oder erlaubt? Die 20-Sekunden-Regel zeigt, wann das dauerhafte Fahren auf der mittleren Spur der Autobahn rechtlich in Ordnung sein kann.
Wie lange oder oft ist „hin und wieder“? Deutsche Gerichte haben darauf natürlich eine Antwort: 20 Sekunden.
Das ist der Zeitrahmen, der das eigentlich strikte Rechtsfahrgebot auf Autobahnen aufweicht.
Ein bisschen zumindest.
Genauer: Wer absehbar weniger als 20 Sekunden auf der rechten Fahrspur bleiben wird, muss dort nicht einscheren, sondern kann auf der linken Fahrspur bleiben – oder auf der mittleren.
Als grober Richtwert.
Es muss immer so weit rechts gefahren werden wie möglich Das Rechtsfahrgebot auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen ist eine der grundlegendsten Regeln.
Kurz gesagt heißt das: Es muss immer so weit rechts wie möglich gefahren werden.
Auf der Straße aber sieht es meist anders aus.
Ganz rechts zieht sich eine endlose Kette von Lastwagen, unterbrochen von gelegentlichen, etwas größeren Lücken.
Ständig zwischen den Spuren hin und her zu wechseln, kann aber für Unruhe sorgen und das Unfallrisiko erhöhen.
Genau für solche Situationen gibt es die sogenannte 20-Sekunden-Regel.
Nicht jeder kennt diese Ausnahme in der Straßenverkehrsordnung .
Kein Slalomfahren auf der Autobahn Die Regelung schafft Klarheit darüber, wann das Einscheren nach rechts überhaupt zumutbar ist.
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