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Deutschland

Zwei Tote bei Unwetter - Neue Warnung! Nach Gewitter kommt jetzt Starkregen

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Zwei Tote bei Unwetter - Neue Warnung! Nach Gewitter kommt jetzt Starkregen

Nach den schweren Unwettern der vergangenen beiden Tage mit zwei Toten und mehreren Verletzten warnen Wetterexperten erneut vor Unwetter. Am Freitag droht heftiger Starkregen mit Überschwemmungen. Auch weitere Gewitter sind möglich.

Vor allem im Süden und Südosten Deutschlands wird es laut Deutschem Wetterdienst kritisch. Betroffen ist ein Gebiet vom Alpenrand bis nach Niederbayern.

Klimatologe Dr. Karsten Brandt vom Portal „Donnerwetter“ zu BILD: „Dort drohen ab dem Nachmittag kräftige Gewitter, heftiger Starkregen und schwere Orkanböen. Örtlich können große Regenmengen in kurzer Zeit fallen. Auch Überflutungen sind möglich.“

Bereits Donnerstag hatte es eine Unwetterwarnung vom Deutschen Wetterdienst gegeben . Unwetter am Mittwoch und Donnerstag hatten dramatische Folgen. In Mayen (Rheinland-Pfalz) wurde eine Frau von einem umstürzenden Baum erschlagen . Die 58-Jährige hatte mit einer Begleiterin unter einer überdachten Sitzgruppe Schutz gesucht. Der Baum wurde entwurzelt und stürzte auf die Unterstellmöglichkeit. Die zweite Frau wurde schwer verletzt. In Georgenthal (Thüringen) starb am Donnerstagmorgen ein Mann, als er mit seinem Kind auf dem Weg zur Kita war. Herabfallende Äste verletzten ihn tödlich . Sein Kind blieb unverletzt.

Die Unwetter hinterließen teilweise Verwüstung. Besonders hart traf es den Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Dort wurden Gebäude beschädigt, zahlreiche Bäume stürzten um, Strom fiel zeitweise aus und Straßen mussten gesperrt werden. Ein Feuerwehrmann wurde durch einen Stromschlag verletzt. Auf den Autobahnen A3 und A48 blockierten umgestürzte Bäume die Fahrbahnen. Bei Bendorf kippte zudem ein Sattelzug auf einer Brücke um und legte mehrere Fahrstreifen lahm.

Für Aufsehen sorgte zuvor schon ein Tornado in Fürstenwalde (Brandenburg). Drei Menschen wurden verletzt. Das Dach einer Kita wurde abgedeckt. Der DWD geht von Windgeschwindigkeiten um 150 km/h aus. Auch aus Hessen und Thüringen wurden Tornado-Verdachtsfälle und zahlreiche Sturmschäden gemeldet. Polizei und Feuerwehr waren im Dauereinsatz.

Auch in der Mitte Deutschlands kann es an diesem Freitag neue Gewitter geben. Und auch in der Nacht zu Samstag muss vielerorts noch mit starkem Regen gerechnet werden. Der DWD warnt vor lokalen Überschwemmungen.

Erst zum Wochenende zeichnet sich Entspannung ab . Am Samstag sind zwar noch einzelne Gewitter möglich, sie sollen aber deutlich schwächer ausfallen. Für Sonntag erwarten die Meteorologen im Süden viel Sonne, während sich im Norden mehr Wolken halten.

Wer aktuell unterwegs ist, sollte die Wetterlage aufmerksam verfolgen und Schutz in Gebäuden suchen.

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