VfB, Bayern – jetzt 3. Liga - Dajaku ist trotzdem happy
Rostock – Beim VfB galt Leon Dajaku (25) als Riesentalent, ging früh zum FC Bayern. Dort blieb der Durchbruch aus, seit Sommer spielt Dajaku bei Drittligist Hansa Rostock. Seine siebte Station in den vergangenen fünf Jahren.
Beim VfB schoss der gebürtige Stuttgarter in der Jugend alles kurz und klein – und wechselte mit 17 Jahren für stolze 1,5 Mio. Euro zum FC Bayern. Dajaku: „Als junger Spieler denkst du vielleicht ‚es läuft eh‘. Damals dachte ich, dass ich schon Fußballprofi bin. Manchmal laufen die Dinge anders. Ich bin heute reifer, hätte mit dem Kopf von heute vielleicht anders entschieden.“ Über seinen Werdegang nach dem 0:4 im Pokal gegen Ex-Klub Stuttgart sagt er mit einem Lächeln: „Ich dachte mir, ich nehme mal einen anderen Weg.“
Ob er den Wechsel zum FC Bayern heute bereut? Dajaku: „Nein, absolut nicht. Ich würde den Schritt jederzeit wieder machen. Ich habe es nie verstanden, warum die Leute fragen, wieso ich zu Bayern gegangen bin. Für mich war der Schritt top, ich habe drei Spiele für Bayern gemacht, bevor Corona kam. Mit dem Kopf von heute wäre ich vielleicht immer noch dort, wer weiß.“ In Bundesliga und DFB-Pokal stehen für Dajaku immerhin 40 Minuten für die Bayern -Profis zu Buche.
Im Anschluss ging es für Dajaku auf eine fußballerische Weltreise. Bis er in diesem Sommer bei Hansa Rostock landete, erlebte der Torjäger sechs Vereine in nur fünf Jahren: Union Berlin , AFC Sunderland, St. Gallen, Hajduk Split, Sharja FC (Vereinigten Arabischen Emirate) und den SSV Ulm, mit dem Dajaku in die Regionalliga abstieg. Trotzdem will der Torjäger keinen Wechsel missen. Dajaku: „Jede Station hat mich geprägt, hat mir etwas gegeben. Am Ende bin ich froh, wie es gekommen ist. Ich habe eine kleine, hübsche Tochter, eine Frau. Vielleicht hätte ich die nicht, wenn ich ein paar Stationen anders gemacht hätte.“
Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild Sport.