Vor der Stimmabgabe: Parteien beenden Wahlkampf in Niedersachsen
Der Kommunalwahlkampf endet.
Vorher werben die Parteien noch einmal um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürgern.
Dafür kommen auch prominente Bundes- und Landespolitiker nach Niedersachsen.
Im Endspurt vor den Kommunalwahlen in Niedersachsen haben die Parteien teils mit prominenter Unterstützung aus der Bundespolitik ihren Wahlkampf beendet.
Mit vielen Ständen und Kundgebungen in Kommunen warben sie am letzten Tag vor der Wahl noch einmal um die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger.
Rund 6,3 Millionen Menschen von der Nordsee bis zum Harz sind am Sonntag aufgerufen, ihre Bürgermeister, Landräte und Kommunalvertretungen zu bestimmen.
Zur Kommunalwahl sind 26 Parteien zugelassen.
Neben ihnen treten örtliche Wählergruppen und Einzelkandidierende an.
Welche Wahlvorschläge auf dem Stimmzettel stehen, hängt vom Wahlgebiet ab.
Klingbeil und Pistorius in Hannover Die Wahlkämpfer der niedersächsischen SPD erhielten am Samstag in Celle und Hannover Unterstützung vom Parteivorsitzenden und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil sowie von Verteidigungsminister Boris Pistorius und dem Bundestagsfraktionsvorsitzenden Matthias Miersch.
Der SPD -Parteivorsitzende reagierte bei einem Auftritt in Celle entgeistert auf einen Angriff auf seine Co-Parteichefin Bärbel Bas aus den Reihen der Union. „Was soll das? Wir sind in verdammt schwierigen Zeiten.
Wir müssen zusammenhalten in einer Regierung“, sagte Klingbeil.
Er bezog sich damit auf Äußerungen des Vorsitzenden des einflussreichen Parlamentskreises Mittelstand (PKM) in der Unionsfraktion, Christian von Stetten. „Die Ministerin ist nicht mehr tragbar“, hatte der CDU-Abgeordnete der „Bild“ über Bundesarbeitsministerin Bas gesagt.
Ausgang der Wahl mit Spannung erwartet Auch die anderen Parteien warben in vielen Innenstädten noch ein letztes Mal um Stimmen der Wählerinnen und Wähler in Niedersachsen.
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