Freitag, 28. August 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Kultur

Zahl der Toten und Vermissten nach Sturzflut im Himalaya steigt weiter

Stern ·
Zahl der Toten und Vermissten nach Sturzflut im Himalaya steigt weiter

Zwei Tage nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Toten auf mindestens 584 gestiegen, mindestens 2482 Menschen werden noch immer vermisst, darunter hunderte ausländische Touristen.

Eine vierköpfige deutsche Familie wurde unterdessen nach AFP-Informationen gerettet.

Aus Furcht vor einer neuerlichen Flutwelle aus einem neu entstandenen Stausee wurden die Such- und Rettungsarbeiten am Freitag stundenlang unterbrochen, die Menschen wurden aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen.

In Nepal meldeten die Behörden am Freitag 579 Todesopfer und 1924 Vermisste, die chinesischen Behörden meldeten bislang fünf Tote und 558 Vermisste in Tibet.

Unter den Vermissten sind laut der nepalesischen Tourismusbehörde mindestens acht Deutsche.

Das Auswärtige Amt hatte am Donnerstag von „einer niedrigen zweistelligen Zahl“ deutscher Staatsangehöriger gesprochen, die nach dem Unglück noch nicht erreicht werden konnten.

Wie ein AFP-Reporter berichtete, wurde in der nepalesischen Wanderregion Langtang eine vierköpfige deutsche Familie von Rettungskräften in Sicherheit gebracht.

Sie hatte angesichts von Erdrutschen auf halbem Weg kehrtgemacht.

Die Suche nach weiteren Überlebenden wird durch zerstörte Straßen, meterhohen Schlamm und die Gefahr neuer Überschwemmungen und Erdrutsche erschwert.

Auf der tibetischen Seite der Grenze erreichte am Freitagnachmittag erstmals eine Gruppe von 21 chinesischen Feuerwehrleuten mit einem Spürhund das schwer getroffene Gebiet um den Grenzort Gyirong.

Dort werden hunderte Menschen vermisst.

Am Freitagmorgen hatte die nepalesische Polizei wegen eines nach dem Gletscherabbruch entstandenen Sees in Tibet vor einer möglichen neuen Flutwelle gewarnt.

Einsatzkräfte und Bewohner gefährdeter Gebiete wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.

Am frühen Nachmittag wurde die Warnung wieder aufgehoben.

Vollständigen Artikel bei Stern lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

Dieses Thema bei anderen Medien

Mehr von Stern

Alle ansehen ›

Mehr in Kultur

Alle ansehen ›