Neue Staffel der Gangsterserie: Sylvester Stallone in „Tulsa King“: „Man wird kalt erwischt“
Nicht Rocky, nicht Rambo: Am meisten von sich selbst steckt für Sylvester Stallone im Mafioso Dwight Manfredi.
Zum Start der neuen „Tulsa King“-Staffel erzählt der 80-Jährige, was die Figur ausmacht.
Boxer, Elitesoldat, Actionheld: Sylvester Stallone hat in seiner Karriere viele Kultfiguren gespielt.
Doch keine seiner Figuren ist ihm selbst so ähnlich wie der Mafioso Dwight Manfredi in der Serie „Tulsa King“. „Das ist mit Abstand die Rolle, in der am meisten von mir steckt“, sagt der 80-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in London.
Die vierte Staffel läuft ab jetzt beim Streamingdienst Paramount+.
Neue Folgen gibt es wöchentlich. „Ich bin nicht Rocky.
Ich bin nicht Rambo.
Das ist eine ganz andere Persönlichkeit“, sagt Stallone mit Blick auf zwei seiner berühmtesten Rollen.
Bei Manfredi sei die Sache anders. „Ich dachte: Wow, in diesem Alter habe ich noch nie meine eigene Persönlichkeit, mein eigenes Tempo in eine Rolle gelegt - einfach alles.
Und jetzt habe ich endlich die Gelegenheit dazu.“ Ein Gangster mit Herz Was den Gangster aus Stallones Sicht besonders macht: „Die meisten Gangster sind sehr finster und düster.
Dieser Typ nicht, er mag Menschen.
Die meisten Gangster tun das nicht.“ Dass die Zuschauer trotz allem auf Manfredis Seite sind, erklärt Stallone so: „Weil er höflich ist und Menschen, die im Grunde Außenseiter sind, in seine Familie aufnimmt.
Er macht ihr Leben interessanter.“ Manfredi könne zwar sehr brutal sein, aber zugleich witzig. „Und ich glaube, das ist das Publikum nicht gewohnt.“ Nach 25 Jahren im Gefängnis muss Manfredi feststellen, dass sich die Zeiten geändert haben und seine Loyalität den neuen Bossen nichts bedeutet.
Sie schieben ihn nach Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma ab.
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