Großbritannien: Mann totgebissen: Tiger im englischen Gehege wird nicht eingeschläfert
Ein Mann dringt in ein Tiger-Gehege in England ein und wird getötet.
Warum das Opfer so handelte, ist unklar.
Fest steht bislang nur: Der Tiger wird nicht getötet.
Der Wildpark im englischen Doncaster, in dem ein Mann am Samstag in das Tigergehege gesprungen und totgebissen worden war, bleibt vorerst geschlossen.
Warum der Mann in das Wild- Gehege eindrang, ist bislang nicht geklärt.
Der Wildpark teilte unterdessen mit, dass es keine Konsequenzen für den Amur-Tiger mit Namen Altai gebe: „Viele, viele Menschen haben uns wegen des Tigers Altai kontaktiert.
Wir können allen versichern, dass es ihm gut geht und er nicht wegen des Vorfalls eingeschläfert wird.“ Der Amur-Tiger ist akut vom Aussterben bedroht, es leben nur rund 500 Exemplare in freier Wildbahn.
Mehrere Augenzeugen berichteten, dass der Mann Kopfhörer getragen habe und vor dem Zaun auf- und ab gelaufen sei.
Dann sei der Mann von einer Aussichtsplattform in das Gehege gesprungen und vor dem Tiger herumgekrochen, der einfach nur dagelegen habe.
Plötzlich sei das Tier aufgesprungen und habe sich den Mann geschnappt, der laut um Hilfe geschrien habe.
Mehrere Besucher, die das geschehen verfolgten, hätten noch versucht, den Tiger durch laute Rufe und das Schlagen gegen den Zaun abzulenken.
Tiger packte Opfer am Hals Den Augenzeugenberichten zufolge soll ihn das Tier am Hals gepackt und mit sich geschleift haben.
Kurz darauf sollen Tierpfleger mehrere Warnschüsse abgefeuert haben, worauf sich der Tiger in sein Innengehege zurückgezogen habe.
Der Tierpark wurde evakuiert.
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