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Rheinmetall plant KI-Zentrum - Rüstungs-Gigant will neue 1200 Jobs schaffen

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Rheinmetall plant KI-Zentrum - Rüstungs-Gigant will neue 1200 Jobs schaffen

Neuss (Nordrhein-Westfalen) – Während viele Industrieunternehmen Stellen streichen, baut Deutschlands größter Rüstungskonzern kräftig auf: Rheinmetall plant am Standort Neuss ein gewaltiges Ausbauprogramm mit bis zu 1200 neuen Arbeitsplätzen.

Das Werk wird bereits zum Hightech-Standort für die Verteidigungsindustrie umgebaut. Direkt daneben soll auf einer Hafenfläche ein neues Technologiezentrum für Künstliche Intelligenz (KI) entstehen. Dort soll an Zukunftstechnologien für Militär und Sicherheit gearbeitet werden.

Rheinmetall-Chef Armin Papperger (63) kündigte die Pläne bereits öffentlich an: „Wir wollen 500 Wissenschaftler drin haben, die die künstliche Intelligenz machen, die den gesamten Bereich Digitalisierung und Satellitentechnik machen.“ Für das Zentrum sollen laut Rheinischer Post rund 250 Millionen Euro investiert werden.

Der Standort in NRW zeigt, wie sich die deutsche Industrie wandelt. Wo früher Komponenten für die Autoindustrie gefertigt wurden, sollen künftig u. a. Radarsatelliten, Drohnen, Flugabwehrsysteme, militärische Fahrzeugkabinen und Schutzmodule produziert werden. Rheinmetall-Sprecher Patrick Rohmann zu BILD: „Auf einer Produktions- und Betriebsfläche von rund 40.000 Quadratmetern realisiert Rheinmetall derzeit planmäßig den Umbau zu einem hochmodernen strategischen Hochtechnologie-Standort für die Verteidigungsindustrie.“

Nach Angaben von Neuss’ Bürgermeister Reiner Breuer (57, SPD) soll der bestehende Produktionsstandort künftig um rund 700 Beschäftigte wachsen. Zusammen mit den Stellen im Technologiezentrum sind das bis zu 1200 neue Jobs . Wie viele Mitarbeiter künftig insgesamt in Neuss arbeiten werden, will Rheinmetall derzeit gegenüber BILD noch nicht beziffern. Fakt ist: Zu den besten Zeiten als Autozulieferer arbeiteten dort rund 1500 Menschen.

Der Sprecher des Unternehmens : „Ein erheblicher Teil der Belegschaft konnte erfolgreich in den Bereich der Verteidigungsindustrie übernommen werden und wird entsprechend qualifiziert. Angesichts der hervorragenden Auftragslage bei Rheinmetall ist ein kontinuierlicher Beschäftigungsaufbau fest eingeplant.“ Ob die alte Rekordmarke übertroffen wird, lässt der Konzern offen: „Für eine belastbare Prognose, ob die zukünftige Mitarbeiterzahl die Marke von 1500 Beschäftigten übertreffen wird, ist es angesichts des laufenden Hochlaufs noch zu früh.“

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