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Kultur

Autobranche: Lies fordert Einfuhrzölle auf Hybridautos aus China

Stern ·
Autobranche: Lies fordert Einfuhrzölle auf Hybridautos aus China

Immer wieder werden Standortvorteile für chinesische Autobauer angeprangert.

Auf Elektroautos fallen daher Zölle an.

Auf Hybridautos aber nicht.

Ministerpräsident Lies fordert Konsequenzen.

Niedersachsens Ministerpräsident fordert Einfuhrzölle auf chinesische Hybrid-Autos.

Dass diese bisher nur auf reine Stromer erhoben werden, sei eine „Regelungslücke“, sagte der SPD-Politiker dem NDR.

Lies habe dazu auch bereits im Juli einen Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) geschickt.

Chinesische Hersteller werden laut Lies seit zwei Jahren in den EU -Binnenmarkt eingeführt, „um hier im Verdrängungswettbewerb in der EU etablierte Hersteller aus dem Markt zu drücken“.

Wenn die Zölle nicht schnell kämen, drohe, dass in den nächsten Jahren Strukturen zerschlagen würden, die sich nie wieder aufbauen ließen, sagte der Ministerpräsident, der auch im VW-Aufsichtsrat sitzt.

Die EU erhebt seit 2024 Zölle auf Importe von in China gefertigten reinen Elektroautos.

In einer Anti-Subventionsuntersuchung war Brüssel zuvor zu dem Ergebnis gekommen, dass in der Volksrepublik hergestellte E- Autos von unfairen Regierungshilfen profitieren und damit einen marktverzerrenden Preisvorteil in der EU haben.

VW-Chef warnt vor chinesischen Herstellern Auch Volkswagenchef Oliver Blume warnte am Freitag in einem Interview, das im Volkswagen-Intranet veröffentlicht wurde: „Chinesische Hersteller drängen aggressiv auch nach Europa und gewinnen schnell Marktanteile“.

Das Land habe massive Überkapazitäten. „In diesem Jahr werden Exporte von mehr als zehn Millionen Fahrzeugen erwartet“, sagte Blume.

Die chinesischen Preise seien mit europäischen Kosten nicht darstellbar - zumal Hybridfahrzeuge eben ohne Zölle nach Deutschland kämen.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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