Arktis-Insel: „Unser wunderbares Grönland“: Trump kündigt massive Suche nach Öl und Gas an
Donald Trump will auf Grönland Erkundungen nach Öl und Gas.
Der US-Präsident betont außerdem erneut, die Arktis-Insel sei für die Sicherheit der USA unverzichtbar.
US-Präsident Donald Trump hat „massive“ Erkundungen von Erdöl- und Erdgasvorkommen auf der zu Dänemark gehörenden Insel Grönland angekündigt. „Eine massive Erdöl-, Erdgas- und Minenerkundung steht kurz davor, in unserem neuen und wunderbaren Grönland zu beginnen“, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. „Experten sagen, dass die dort leicht zugängliche Ölmenge weit über der jedes anderen Gebiets liegt“, fügte er hinzu.
Trump machte allerdings keine genauen Angaben zu einer möglichen Beteiligung der USA.
Der US-Präsident betonte weiterhin erneut die Bedeutung der Arktis-Insel für die Sicherheit der USA. „Jeder Angriff auf die Vereinigten Staaten muss über Grönland kommen, wo unsere Verteidigungskapazitäten systematisch Drohnen, Raketen oder jede andere Art von Waffe, die noch erfunden werden könnte, abschießen werden“, erklärte er.
Grönland war Zankapfel zwischen Trump und Dänemark Grönland gehört als autonomes Gebiet zum EU- und Nato-Land Dänemark.
Trump hatte monatelang immer wieder mit einer Annexion der Insel gedroht und damit bei den Nato-Partnern für Entsetzen gesorgt.
Ende September unterzeichneten die USA dann ein Sicherheitsabkommen mit Dänemark und Grönland, das es Washington ermöglicht, dort zwei neue Militärstützpunkte zu errichten.
Das zehnseitige Abkommen erkennt die Souveränität und territoriale Integrität Dänemarks und das Selbstbestimmungsrecht der Grönländer an.
Die USA dürfen zwei weitere Militärstützpunkte in Narsarsuaq im Süden und in Mestersvig im Osten Grönlands bauen.
Der bereits seit 1951 bestehende Stützpunkt Pituffik im Nordwesten Grönlands, wo zuletzt rund 200 Soldatinnen und Soldaten stationiert waren, darf zudem ausgebaut und modernisiert werden.
Trump hatte seine Besitzansprüche auf Grönland stets mit US-Sicherheitsinteressen in der Arktis begründet – und mit dem Schutz vor einer Einflussnahme Russlands und Chinas.
Konkret schließt das Abkommen nun Staaten sowie Investoren aus Staaten, die nicht der Nato oder der EU angehören, von strategisch wichtigen Sektoren auf Grönland aus.
Grönland liegt geostrategisch günstig im Nordatlantik und Arktischen Ozean zwischen Nordamerika und Europa.
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