"Uns nervt es langsam ohne Ende": Söder droht Berlin bei Linksregierung mit Geld-Entzug
Für den Fall einer von den Linken geführten Landesregierung in Berlin kündigt Bayerns Ministerpräsident Söder Konsequenzen für die Hauptstadt an. Dann müsse man "deutsche Finanzierungssysteme auf den Prüfstand stellen".
CSU-Chef Markus Söder hat dem Land Berlin unverhohlen mit finanziellen Konsequenzen gedroht, sollte die Linke mit ihrer Spitzenkandidatin Elif Eralp an der Spitze die Regierung in der Hauptstadt übernehmen.
In diesem Fall müsse man "deutsche Finanzsysteme auf den Prüfstand stellen", sagte der bayerische Ministerpräsident mit Blick auf den Länderfinanzausgleich. Grund sei nicht, dass "vielleicht falsch gewählt wurde, sondern weil politische Programme dahinterstehen, die am Ende die Leistungsschwäche Berlins" stärken würden, was "noch mehr Geld aus Bayern" zur Folge hätte. "Uns nervt es langsam ohne Ende, dass wir für die Schwäche anderer und für falsche Politik am Ende bezahlen sollen", sagte Söder auf einer Klausur der CSU-Landtagsfraktion.
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