Kleidung und Dokumente: Nachlass der Schauspielerin Renate Krößner kommt ins Museum
Mit „Solo Sunny“ wurde Renate Krößner zum Star – später blieb sie in der DDR lange ohne Rollen.
Nun kommen persönliche Stücke aus dem Nachlass der Schauspielerin nach Potsdam.
Plateau-Schuhe, Lederjacke, Drehbücher und Produktionsunterlagen: Teile des Nachlasses der Schauspielerin Renate Krößner kommen ins Filmmuseum Potsdam.
Darunter sind auch Fotos, persönliche Dokumente und Plakate ihrer Filme.
Bei der Übergabe war auch Krößners Witwer, der Schauspieler Bernd Stegemann dabei.
Auf die Frage, was für ein Mensch Krößner war, antwortete er: „Ich finde, der besonderste und schönste Mensch, den ich im Leben überhaupt kennengelernt habe, mit dem ich 50 Jahre verbracht habe und mit dem ich gerne vielleicht noch mal 50 hätte verbringen wollen.“ Im Filmmuseum Potsdam sei Krößner oft zu Gast gewesen, hieß es vom Museum.
Für den neuen Sammlungsleiter Oliver Hanley sei die Übernahme ihres Nachlasses von besonderer Bedeutung - insbesondere zum 80.
Gründungsjubiläum der Filmgesellschaft Defa.
Krößner starb vor sechs Jahren im Alter von 75 Jahren im brandenburgischen Blankenfelde.
Sie stammt aus Osterode im Harz, wo sie 1945 geboren worden war.
Nach einem Abschluss an der Staatlichen Schauspielschule Berlin arbeitete Krößner zunächst an Bühnen in Parchim, Stendal, Senftenberg und Brandenburg an der Havel, bis sie mit „Solo Sunny“ einen der großen Erfolge des DDR -Films feierte.
Eine aktuelle Sonderausstellung im Potsdamer Filmmuseum , die noch bis Mai 2027 zu sehen ist, trägt einen Anklang an den Film im Titel: „Ohne Frühstück.
Ohne Diskussion.
80 Jahre DEFA-Filme“.
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