Was ist erlaubt, was nicht?: An diesem Flughafen fällt die 100-Milliliter-Regel fürs Handgepäck ganz weg
Die Begrenzung ist bald an allen Sicherheitskontrollen für Flugreisen Geschichte, weil flächendeckend moderne CT-Geräte das Handgepäck scannen. Welche Vorteile das bringt und wo die Technik noch im Einsatz ist.
Am Flughafen München dürfen Reisende künftig an allen Kontrollspuren Flüssigkeiten in Behältern mit einem Fassungsvermögen von bis zu zwei Litern im Handgepäck mitnehmen. Die 100-Milliliter-Regelung wird ab Freitag (18. September) an sämtlichen Sicherheitskontrollen aufgehoben, wie das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr mitteilte.
Grund dafür ist die weitere Umstellung auf moderne Computertomografen (CT), die dann bei der Gepäckkontrolle zum Einsatz kommen. Bisher waren CT-Scanner am Münchner Flughafen nur an bestimmten Kontrollstellen an Terminal 1 und 2 aufgestellt - dort können auch länger schon Flüssigkeiten bis zwei Liter im Handgepäck mitgeführt werden. Der Freistaat Bayern investierte dem Verkehrsministerium zufolge rund 45 Millionen Euro für die schrittweise Umrüstung auf CT-Technologie im laufenden Betrieb.
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