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Baden-Württemberg: Waldorfschule bleibt nach schweren Vorwürfen vorläufig geschlossen

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Baden-Württemberg: Waldorfschule bleibt nach schweren Vorwürfen vorläufig geschlossen

Eine Waldorfschule in Dachsberg steht im Fokus: Lehrkräfte sollen dort ohne Ausbildung unterrichtet und ihre Aufsichtspflicht verletzt haben.

Was genau ihnen vorgeworfen wird.

Nach Vorwürfen wegen mutmaßlich schlechter Aufsicht, fehlender Fächer und falscher Zeugnisse bleibt die Waldorfschule im baden-württembergischen Dachsberg zunächst geschlossen.

Diese Entscheidung des Regierungspräsidiums Freiburg wurde nach Angaben vom Donnerstag im Eilverfahren vom dortigen Verwaltungsgericht bestätigt.

Die Behörde hatte die Genehmigung für den Betrieb der Privatschule zu Ende Juli widerrufen.

Sie bekommt seit August auch keine staatlichen Zuschüsse mehr.

Hintergrund sind schwere Vorwürfe gegen die Schule.

Diese soll seit Jahren die Prüfung für den Realschulabschluss abgenommen haben, obwohl sie dafür nie eine staatliche Anerkennung hatte.

Im Waldorflehrplan vorgesehene Fächer wie Religion, Ethik und Gartenbau sollen gar nicht unterrichtet worden sein.

Trotzdem soll die Schule Zeugnisnoten für Ethik vergeben haben.

Zweifel an Zuverlässigkeit der Schulführung Weitere Vorwürfe umfassen die Eignung der Lehrkräfte.

So sollen Lehrkräfte mit noch nicht abgeschlossener Ausbildung selbstständig unterrichtet haben.

Außerdem dürfte gleich mehrmals die Aufsichtspflicht verletzt worden sein, wie das Gericht ausführte.

Ein Schüler sei bei einer Klassenfahrt nach Frankreich im Kofferraum des Privatautos einer Lehrkraft transportiert worden.

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