Ermittlungen in Niedersachsen: Verdacht auf Sprengstoff-Spuren nach Drohnenfund in Wunstorf
Nach dem Fund einer Drohne nahe einem Fliegerhorst in Niedersachsen prüfen Ermittler eine verdächtige Substanz.
Was bislang darüber bekannt ist.
Nach dem Fund von Drohnenteilen nahe dem Bundeswehr-Fliegerhorst im niedersächsischen Wunstorf ist bei der weiteren Spurensuche verdächtiges Material entdeckt worden.
Nach Informationen aus Sicherheitskreisen geht es um Spuren von Sprengstoff.
Inwiefern diese der Drohne zuzuordnen sind, wird dem Vernehmen nach noch untersucht.
Zuvor hatten NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, Ermittler gingen davon aus, dass die gefundene Drohne mit Sprengstoff bestückt gewesen sein könnte.
Das verdächtige Material sei wenige Meter von der Drohne entfernt gefunden worden.
Die kriminaltechnischen Untersuchungen der Substanz seien noch nicht abgeschlossen, hieß es in dem Bericht weiter.
Ein Sprecher des Innenministeriums in Hannover verwies auf Anfrage zu dem Bericht an den Generalbundesanwalt.
Eine Sprecherin der Behörde in Karlsruhe äußerte sich auf Anfrage nicht.
Ermittler hatten vergangene Woche nach dem Drohnenfund das schwer zugängliche Gelände in der Region Hannover abgesucht.
Sie gehen davon aus, dass die Drohne dort abgestürzt und in mehrere Teile zerbrochen ist.
Woher die Drohne stammt, ist bislang unklar. Östlich des Gebiets am Steinhuder Meer liegt der Fliegerhorst Wunstorf.
Dieser ist ein wichtiger Standort der Bundeswehr, die deutsche A400M-Flotte ist dort stationiert.
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