Aegopodium Podagraria: Giersch im Garten: So verhindern Sie die Ausbreitung des Doldengewächses
Einmal ausgesät, breitet sich Giersch unaufhaltsam aus.
Möchten Sie verhindern, dass sich das stark wuchernde Unkraut in Ihren Beeten verteilt, muss es aufgehalten werden.
Aufgrund der Form seiner Blätter, die an den Huf einer Ziege (Geiß) erinnern, wird der Giersch auch Geißfuß genannt.
Typisch für das Doldengewächs ist sein dreikantiger Blattstiel, von dem aus drei Blattgruppen abgehen – an denen sich wiederum jeweils drei Blätter befinden.
Die sogenannte "Dreierregel" ist ein sicheres Merkmal dafür, dass es sich bei dem stark wuchernden Wildkraut um Giersch handelt.
Ebenfalls gut erkennbar sind die weißen Doldenblüten, welche zwischen Juni und Juli ihre Köpfe in die Luft strecken.
Und für viele Bienen, aber auch Falter als Nahrungsquelle dienen.
Das Gewächs hat jedoch die Angewohnheit, sich über seine unterirdischen Rhizome ungehindert auszubreiten.
Möchten Sie das verhindern, können Sie verschiedene Methoden anwenden.
Giersch bekämpfen: So entfernen Sie das Wildkraut Da sich der Giersch über seine Samen oberirdisch selbst aussäen kann und zeitgleich das Erdreich mit seinen Rhizomen durchwandert, ist es ratsam, das Doldengewächs schon als Jungpflanze frühzeitig zu entfernen.
Wie das am besten funktioniert, zeigen die drei folgenden Methoden.
Methode 1: Um das Unkraut langfristig aus den Beeten zu verbannen, ist die effektivste Methode, die bis zu 30 Zentimeter tiefen Rhizome im Herbst oder Frühjahr aus der Erde zu entfernen.
Wichtig dabei zu wissen ist, dass Sie das gesamte Geflecht erwischen müssen – übersehen Sie nur ein winziges Stück, kann der Giersch erneut austreiben.
Gehen Sie dabei wie folgt vor: Lockern Sie den (unbepflanzten) Boden mit einer Grabegabel schrittweise auf und legen das Rhizomgeflecht frei.
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