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Neu im Kino: „Chopin - Eine Sonate in Paris“: Auf der Flucht vor sich

Stern ·
Neu im Kino: „Chopin - Eine Sonate in Paris“: Auf der Flucht vor sich

„Chopin - Eine Sonate in Paris“ zeigt den Komponisten Frédéric Chopin als gefeierten Musiker.

Doch hinter dem Ruhm verbirgt sich ein Mensch, der mit Krankheit und der Suche nach Freiheit ringt.

Eine Fliege summt.

Chopin sitzt in seiner Pariser Wohnung.

Die Augen geschlossen, ein Hauch von Lächeln auf den Lippen.

Dann öffnet er die Augen - und sein Blick ist leer, als wäre er schon halb aus der Welt verschwunden.

Mit „Chopin - Eine Sonate in Paris “ widmet sich der polnische Regisseur Michal Kwiecinski einem der bedeutendsten Komponisten und Klaviervirtuosen (1810-1849) der Romantik.

Statt Chopins gesamtes Leben nachzuzeichnen, konzentriert sich der Film auf eine entscheidende Phase im Paris Mitte der 1830er-Jahre.

Ein Star mit zwei Gesichtern Chopin ist gerade einmal 25 und bereits eine Berühmtheit.

Er ist ein gefeierter Salonlöwe, genießt den Applaus.

Männer bewundern ihn, Frauen fühlen sich zu ihm hingezogen - und doch steckt hinter dem gesellschaftlichen Glanz ein verletzlicher, widersprüchlicher Mensch.

Wie Kwiecinski in Interviews betont, verabschiedet er sich bewusst vom Klischee des schwermütigen, stets leidenden Romantikers.

Sein Chopin ist vital und gesellig, liebt leidenschaftlich die Schriftstellerin George Sand und sehnt sich zugleich nach Ruhe.

Als er erfährt, dass er an Tuberkulose leidet, wird die Angst vor dem Tod zu seinem ständigen Begleiter.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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