Tiere in Hamburg: Stint, Aal und Co. - Viele Hamburger Fische sind gefährdet
Experten der Stadt Hamburg haben ganz genau in die Elbe geschaut und gezählt.
Welche Fische und wie viele davon tummeln sich in dem Fluss? Und wie geht es ihnen? Spoiler: Einigen geht es nicht gut.
In der Hamburger Elbe und den Gewässern der Stadt schwimmen mehr als 50 verschiedene Fischarten und fast alle von ihnen sind heimisch.
Allerdings sind 43 Prozent von ihnen als gefährdet eingestuft, wie die Umweltbehörde in Hamburg mitteilte.
Dazu gehören auch Elbe-Klassiker wie Stint, Hasel und Forelle.
In Hamburger Gewässern ist der Lachs als einzige hier gesichtete Fischart aktuell vom Aussterben bedroht, wie aus der Roten Liste hervorgeht.
Die Rote Liste der Süßwasserfische und Rundmäuler Hamburgs war zuletzt 2015 veröffentlicht worden, erstmals erschien sie 1991.
Die 2026-Version ist nun die dritte Aktualisierung.
Regenbogenforellen extrem selten In der Elbe und den anderen Hamburger Gewässern tummeln sich der Erhebung zufolge übrigens vor allem Stinte, Plötzen, Flussbarsche, Gründlinge, Dreistachlige Stichlinge und der Europäische Aal.
Sie kommen häufig vor.
Einige von ihnen - wie die Wanderfische Stint und Aal - sind dennoch gefährdet, ihr Bestand nimmt schon länger deutlich ab.
Im Vergleich zu vor zehn Jahren geht es 14 Hamburger Fischarten schlechter als zuvor.
Sehr selten sind Welse, Regenbogenforellen und Graskarpfen gesehen worden.
Oft waren das lediglich Einzelfänge.
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