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Kultur

Nächste Rentendebatte: Beliebtes Altersteilzeit-Modell soll weg – das sorgt für Ärger

Stern ·
Nächste Rentendebatte: Beliebtes Altersteilzeit-Modell soll weg – das sorgt für Ärger

Altersteilzeit kann als Form der Frührente genutzt werden.

Doch das gängige Blockmodell soll abgeschafft werden.

Arbeitgeber und Gewerkschaften sind empört.

Das steckt dahinter.

Als großes, stimmiges Gesamtpaket wollte die Bundesregierung ihre Rentenreform verabschieden.

Doch nun gerät ein weiterer Punkt unter Druck.

Nach dem Streit um das Aus für Minijobs und die „Rente mit 63“ formiert sich Widerstand gegen eine Maßnahme, die potenziell Hunderttausende Beschäftigte treffen würde: das Ende der Altersteilzeit in der jetzigen Form.

Nach den von der Rentenkommission ausgearbeiteten Plänen soll Altersteilzeit künftig erst ab 58 Jahren (bisher 55 Jahre) möglich sein, vor allem aber das sogenannte Blockmodell komplett abgeschafft werden – die mit Abstand beliebteste Form der Altersteilzeit.

80 Prozent der knapp 300.000 Menschen, die sich 2023 in Altersteilzeit befanden, nutzten das Modell, wie das Sozialministerium auf eine aktuelle Anfrage der Linken hin mitteilte.

Das geplante Aus für die beliebte Altersteilzeit-Variante sorgt für Kritik. „Mit dem Blockmodell will die Regierung nicht nur ein beliebtes, sondern vor allem auch ein bewährtes Instrument des sozial abgesicherten und flexiblen Übergangs in den Ruhestand abschaffen“, kritisiert Sarah Vollath , Bundestagsabgeordnete der Linken.

Auch Gewerkschaften und Arbeitgebervertreter kritisieren das geplante Aus für diese Variante der Altersteilzeit.

Was ist das Blockmodell und warum soll es weg? Im Gegensatz zum echten Teilzeitmodell, bei dem die Arbeitsstunden halbiert werden, arbeiten die Beschäftigten im Blockmodell zunächst zu verringerten Bezügen voll weiter.

Dafür arbeiten sie in der zweiten Hälfte der Altersteilzeit – der „passiven Phase“ – gar nicht mehr.

Sie nehmen die Teilzeit sozusagen im Block, sind formal weiter angestellt und bekommen weiter Gehalt, teils jahrelang.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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