Fußball-Bundesliga: Kapitän Koch demontiert: Frankfurt sucht den Krisen-Ausweg
Nach dem Debakel gegen Leipzig steht Eintracht Frankfurts Defensive im Fokus.
Trainer Adi Hütter setzt ein Zeichen und sieht vor allem mentale Arbeit als Schlüssel für die nächsten Spiele.
Es gibt eigentlich nichts, was Adi Hütter nicht schon probiert hätte.
Neues Personal, neues System, am Ende sogar ein Denkzettel für Kapitän Robin Koch - doch die Gegentor-Flut bekommt der Trainer von Eintracht Frankfurt einfach nicht in den Griff.
Das 0:6 bei RB Leipzig darf als neuer Tiefpunkt betrachtet werden.
Auf bisweilen öffentlich bevorzugte Schönrederei verzichteten Spieler und Trainer folglich, stattdessen gab es eine schonungslose Abrechnung mit sich selbst. „Wir sind wieder gescheitert heute.
Wir haben den Laden wieder nicht zusammengehalten.
Das ist nicht das erste Mal in dieser Saison“, sagte Nationalspieler Jonathan Burkardt über die Führungsspieler der Eintracht.
Zu denen zählt der Angreifer auch sich.
Nach fünf Spieltagen in der Bundesliga stehen nur fünf Punkte auf der Habenseite.
Viel gravierender sind allerdings die bereits 16 Gegentore. „Das ist ein Brett“, befand Torhüter Noah Atubolu.
Frage der Einstellung Den Kern des Problems hatte Burkardt bereits im Bauch des Leipziger Stadions ausgemacht. „Für mich ist das keine Systemfrage, für mich ist das keine Personalfrage.
Das ist eine Frage der Einstellung und der Verantwortung“, sagte der 26-Jährige.
Dass aktuell kein Aufwärtstrend erkennbar sei, sei „auch ganz klar“.
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