Mali: Separatisten, Islamisten und Militärs
Vor dem geheimen Treffpunkt, den der Regimegegner vorgeschlagen hat, verläuft eine Straße mit offener Kanalisation, darin eine stinkende, undefinierbare Masse. Hinter dem Graben ragt eine schmutzige Mauer in die Höhe. Dazu Stacheldraht, ein Wachturm, ein Schleusensystem mit dicken Metalltoren.
Hinter den Sperranlagen liegt das Casino des Hotels Amitié, es ist eine der besten Adressen in Bamako, der Hauptstadt Malis. Hierhin reicht selbst der lange Arm der Militärregierung nicht – so hofft zumindest der Regimegegner. Ibrahim Ag Abdoulaye soll er hier heißen, seinen richtigen Namen will er nicht verraten, aus Gründen.
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