Norwegens König Harald V. in „extrem ernstem“ Zustand - Familie am Krankenbett
Große Sorge um Norwegens schwerkranken König Harald V.: Der vor anderthalb Wochen ins Krankenhaus eingelieferte Monarch befindet sich in „extrem ernstem“ Zustand, wie der Palast in Oslo am Donnerstag erklärte.
Kronprinz Haakon und Königin Sonja sagten alle Termine ab und versammelten mit weiteren Familienmitgliedern am Krankenbett des 89-Jährigen.
Vor dem Königspalast versammelten sich hunderte Norweger, um ihre Verbundenheit mit Harald V. zu zeigen.
Der an einer Form von Blutarmut leidende Monarch war am Montag vergangener Woche ins Rikshospitalet in der norwegischen Hauptstadt Oslo eingewiesen worden.
Bereits am Wochenende hatte sich sein Zustand nach Angaben des Palasts verschlechtert.
Wegen einer bakteriellen Blutinfektion musste er mit Antibiotika behandelt werden.
Am Donnerstagmorgen hieß es dann, der Gesundheitszustand des Königs sei „extrem ernst“.
Norwegische Fernsehsender zeigten, wie Kronprinz Haakon , seine Frau Mette-Marit und ihre Kinder am Krankenhaus in Oslo eintrafen.
Darunter war auch Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung, Marius Borg Hoiby, der nach einer Verurteilung wegen Vergewaltigung unter Hausarrest steht und eine elektronische Fußfessel tragen muss.
Am Nachmittag verließ Haakon zusammen mit seiner Frau und den Kindern die Klinik.
Der Palast teilte mit, der Zustand des Königs sei unverändert.
Am Abend kehrten Haakon und Mette-Marit dann in das Krankenhaus zurück, wie der Sender NRK berichtete.
Vor dem Königspalast in Oslo kamen am Donnerstag hunderte besorgte Norweger zusammen, viele von ihnen legten Blumen nieder. „Er ist Norwegens Großvater“, sagte die 57-jährige Trine Bakke Jord der Nachrichtenagentur AFP.
Sie schätze es, dass der König so „bodenständig“ sei.
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