Ausstellungen: Gemälde von Bernhard Heisig kehrt nach Dresden zurück
Gemälde von Bernhard Heisig stellen die Kontinuität deutscher Militärgeschichte in den Mittelpunkt.
Ein verschollen geglaubtes Bild kehrt nun nach Dresden zurück.
Ein verschollen geglaubtes Gemälde von Bernhard Heisig (1925-2011) kehrt an seinen angestammten Platz zurück - ins Militärhistorische Museum der Bundeswehr (MHMBw) nach Dresden.
Dessen Vorgängereinrichtung - das Armeemuseum der DDR - hatte das Gemälde „Begegnung mit Bildern“ aus den Anfängen der 1980er Jahre später als Leihgabe der Nationalgalerie in Berlin übergeben.
Zuletzt galt es als „nicht mehr existent“.
Provenienzforschung brachte es nun wieder zutage.
Am Donnerstag wurde es nach seiner Restaurierung in Dresden der Öffentlichkeit präsentiert.
Provenienzforschung nach verschollenem Gemälde In Vorbereitung einer neuen Ausstellung hatte das MHMBw zu seinen Kunstbeständen aus DDR-Zeiten geforscht.
Das besagte Gemälde Heisigs war im Armeemuseum inventarisiert, das 1994 in Militärhistorisches Museum der Bundeswehr umbenannt wurde.
Das Bild befand sich aber nicht mehr im Bestand.
Ein Vermerk in der Online-Sammlungsdatenbank der Neuen Nationalgalerie Berlin zu einem Gemälde gleichen Titels von Heisig führte zu einer Anfrage in Berlin, teilte das Museum mit.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Neuen Nationalgalerie und des Zentralarchivs der Staatlichen Museen zu Berlin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) forschten zur Provenienz des dort aufgeführten Gemäldes und erlangten Gewissheit. „Nicht immer lässt sich die Provenienz von Kulturgut lückenlos rekonstruieren.
Zentral ist es, die Geschichten transparent zu erzählen – mitsamt ihren Leerstellen“, erklärte Marion Ackermann, Präsidentin der SPK.
Auf der Grundlage gemeinsamer Recherchen könne man dem Militärhistorischen Museum nun ein bedeutendes Werk zurückgeben.
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