Neue Pentagon-Akte - Wurden drei Männer durch UFOs krank?
Neue Pentagon-Dokumente sorgen wieder für UFO‑Wirbel. Doch dieses Mal geht es nicht um verwackelte Videos am Nachthimmel oder jahrzehntealte Sichtungsberichte. Im Zentrum der jüngsten Aktenfreigabe steht ein technischer Bericht der US‑Militärnachrichtendienste. Darin werden mögliche gesundheitliche Folgen nach Begegnungen mit unbekannten Flugobjekten beschrieben.
Wie „CBS News“ berichtet, stammt das 38 Seiten umfassende Papier aus dem Jahr 2010 und wurde im Rahmen des geheimen Pentagon-Programms AAWSAP (Programm zur Erforschung fortschrittlicher Luft- und Raumfahrtwaffensysteme) erstellt. Ziel des Programms war es, mögliche künftige Bedrohungen durch fortschrittliche Luft- und Raumfahrttechnologien zu untersuchen. Besonders aufsehenerregend: Die Autoren schildern drei Fälle, in denen zuvor gesunde Personen nach einem „anomalen Luft- und Raumfahrtereignis“ (Begegnung mit unbekannten Flugobjekten) gesundheitliche Probleme entwickelt haben sollen.
Laut dem Bericht handelte es sich bei den Betroffenen um Antennen-Ingenieure. Eine eindeutige Ursache für die beschriebenen Symptome wird allerdings nicht genannt.
Bereits in den vergangenen Monaten veröffentlichte das Pentagon zahlreiche UFO-Dokumente, Videos und historische Akten. Darunter waren Aufnahmen rätselhafter Lichtpunkte, Berichte aus den 1950er-Jahren und bislang geheime Regierungsunterlagen. Auch BILD berichtete mehrfach über diese Veröffentlichungen. Kritiker bemängelten damals, viele Unterlagen seien bereits bekannt gewesen oder hätten wenig neue Erkenntnisse geliefert. Die aktuelle Veröffentlichung enthält erstmals einen Bericht, der sich ausführlich mit möglichen körperlichen Auswirkungen solcher Ereignisse beschäftigt.
Doch so spektakulär das auch klingt: Die neuen Akten liefern erneut keinen Beweis für außerirdische Besucher. Der Bericht dokumentiert medizinische Beobachtungen und diskutiert mögliche Zusammenhänge. Er belegt jedoch nicht, dass die beschriebenen Erkrankungen tatsächlich durch UFOs verursacht wurden. Ebenso wenig bestätigt das Pentagon die in den Dokumenten diskutierten Theorien. Die Behörde weist ausdrücklich darauf hin, dass die Unterlagen nur zu Forschungszwecken dienen sollen.
Gleichzeitig kündigte das Pentagon in dieser Woche eine neue Regelung an. Sie soll aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern ermöglichen, Informationen zu unerklärlichen Vorfällen mit unbekannten Flugobjekten an die Behörden weiterzugeben. Auch dann, wenn sie früher Geheimhaltungsvereinbarungen unterschrieben haben. Dadurch könnten künftig weitere bislang unbekannte Berichte öffentlich werden.
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