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Berlin-Wahl 2026: Wahl: Spannung auch in Bezirken durch Linke und AfD

Stern ·
Berlin-Wahl 2026: Wahl: Spannung auch in Bezirken durch Linke und AfD

Sollten CDU und SPD auch in den Berliner Bezirken Stimmen verlieren, könnten Linke in der Innenstadt und die AfD im Osten Berlins deutlich an Einfluss gewinnen.

Wird der Berliner Alternativbezirk Friedrichshain-Kreuzberg nach den Wahlen am Sonntag erstmals von den Linken regiert? Gilt das auch für Neukölln, obwohl der dortige Linken-Kandidat stark umstritten ist wegen seiner Unterstützung propalästinensischer Organisationen? Kann die AfD irgendwo stärkste Kraft werden und vielleicht sogar einen Bezirksbürgermeister stellen? Spannend wird der Ausgang der Wahlen nicht nur mit Blick auf das Rote Rathaus und den neuen Regierenden Bürgermeister oder die Bürgermeisterin.

Auch in manchen der zwölf Bezirke stehen interessante Ergebnisse an.

Wählen dürfen auch Jugendliche und EU -Bürger 2,75 Millionen Berliner können ihre Stimmen für eine der zwölf Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) abgeben.

Schon länger dürfen auch Jugendliche ab 16 Jahren teilnehmen, ebenso Bürger anderer EU-Staaten mit Wohnsitz Berlin .

Bei den vergangenen Wahlen 2023 lag die CDU in den meisten Bezirken vorn.

Sie stellt seitdem fünf Bezirksbürgermeister in ihren traditionellen Hochburgen Steglitz-Zehlendorf, Reinickendorf und Spandau sowie in den östlichen Bezirken Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf.

Verteidigen Grüne ihre Hochburgen? In Neukölln und Treptow-Köpenick musste die CDU trotz Mehrheit das Bürgermeisteramt der SPD überlassen, die Koalitionen, sogenannte Zählgemeinschaften, mit anderen Parteien bildete.

In Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schöneberg stellten Grüne trotz CDU-Mehrheit die Bürgermeister in den Rathäusern.

Klassische Hochburgen der Grünen Bürgermeister blieben Friedrichshain-Kreuzberg , Pankow und Mitte.

Laut den Vorhersagen werden CDU und SPD verlieren, Linke und AfD zulegen.

In Friedrichshain-Kreuzberg könnten die Linken dann die Mehrheit der Grünen ins Wanken bringen.

Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann tritt nicht mehr an, Kandidat der Grünen ist der Jurist Thomas Weigelt (40).

Die Linke kontert mit René Pérez Domínguez, der nach eigenen Angaben als Arbeiterkind „im Ost-Berliner Plattenbau in Hohenschönhausen“ aufwuchs.

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